Das ist wieder mal stundenlang auf die nächste Busverbindung warten. (Stung Treng / Kambodscha)
Das ist unser halber Bus gewesen. (Glaubt mir, er sieht von außen besser aus als von innen)
Das ist der Papa beim Geldzählen. (Das sieht aus wie Unmengen, sind in Wirklichkeit aber "gerade" mal 100USD$)
Und das ist der Sonnenaufgang von der Terrasse unserer neuen Hütte.
Wir sagen: Hallo LAOS! :-)
Haben hier ein nettes Häuschen für nur 5€ am Tag erbeutet, direkt am Mekong Ufer auf einer der "4000 Inseln". Das Gebiet hier heißt wirklich "4000 Islands". Ob es wirklich so viele gibt, sei mal so dahingestellt, vielleicht wenn man jede kleine Sandbank mitzählt, aber es sind dennoch eine Menge! Die meisten dieser Inseln sind unbewohnt, auf vielen anderen kann man einfach die Seele baumeln lassen und abschalten.
Doch bis hierhin war es ein weiter Weg... Eigentlich war der Weg streckenmäßig gar nicht soooo lang, dennoch sollte sich die Tour, welche wir von Kambodscha nach Laos gebucht hatten, als eine der schwierigsten herausstellen.
Aber erstmal von vorne...
Unser Minivan sollte uns eigentlich um 7uhr morgens vom Hotel abholen.
Er war dann um kurz vor 8uhr da, also wenn man nach der asiatischen Zeitrechnung geht, war er doch recht pünktlich. ;-)
Das Problem dabei war, der Minivan war gnadenlos überfüllt. Wir haben spaßeshalber mal gezählt...
Wir waren insgesamt 25 Leute in einem Minivan mit 14 Plätzen. Selbst der Fahrer musste sich seinen teilen. ;-) Wie das ausgesehen hat, kann sich glaub ich keiner vorstellen und wie er so fahren konnte, können wir uns bis jetzt nicht erklären. Na ja.. Das ging dann 3std so bis Stung Treng in Kambodscha, wo wir angeblich ziemlich zeitnah in einen größeren Bus verladen werden sollten. Aus zeitnah wurden dann endlos lange 5std, die wir dort alle absitzen mussten. Kann schon wirklich nervig sein, weil in der Zwischenzeit ständig Leute kommen und dir was aufschwatzen wollen. Dies scheint aber von dem Busunternehmen gewollt gewesen zu sein, arbeiten wohl alle zusammen. Der "Höllentrip" nahm aber kein Ende. Wir hatten uns schon die ganze Zeit gewundert, warum uns unser Hotel beim buchen der Tour nach Laos, kein Busticket in die Hand gedrückt hat (was sich im nachhinein als riesen Fehler herausgestellt hat). Auch als wir damals noch nachgefragt hatten, haben sie uns abgewimmelt und gesagt das sei okay, wir bräuchten keins, das Busunternehmen würde schon wissen wo wir hinwollen.
Zwischenzeitlich in Stung Treng gab es schon riesen Probleme weil wir da ohne Ticket ankamen, was sich dann wohl nach ein paar Telefonaten aufgeklärt hatte, wir also Richtung laotische Grenze weiterfahren durften. Als ich dann einige male gefragt habe, wann es denn endlich weiter geht (weil die Grenze schließt um 17uhr und wir zu dem Zeitpunkt schon kurz vor 16uhr hatten), hieß es das sei kein Problem, das Busunternehmen hätte n Deal mit der Polizei dort an der Grenze. Also auf gings weiter Richtung Grenze. Der Bus ist bis dorthin auch relativ langsam gefahren, warum wurde uns dann später klar.
Wir waren um kurz nach 17uhr am Grenzübergang und wie erwartet, war alles dicht. Jetzt konnte uns nur noch das Busunternehmen rüberschleusen. Natürlich gegen einen Aufpreis. ;-) Diese Schweine!!!!!
Das normale Visum für Laos kostet 30 USD$ und diese Arschlöcher haben von uns 40$ kassiert, weil sie ja jetzt den Polizisten dort bestechen müssen, damit wir noch rüberkommen. So ein abgekartertes Spiel... Uns erst stundenlang warten lassen und dann so zur Grenze fahren, dass wir selber nicht mehr rüberkommen und die das für uns machen müssen. Da war der Tumult in der Reisegruppe aber groß und unser Ärger ging noch weiter... Da wir kein Busticket hatten, hieß es, sie würden uns nur bis zum Pier mitnehmen, wo es dann auf die 4000 islands gehen würde. Aber im Hotel hatte man uns gesagt, das blöde Bootsticket sei schon inklusive. Als ich dann so einen riesen Stunk mit dem Companyleiter angezettelt hatte und er auch schon ein wenig angepisst war, hab ich Valerie dazugerufen und wir haben zusammen Verbal auf ihn eingedrescht. Sollte man vielleicht nicht machen. xD Er wollte uns dann knallhart an der Grenze stehen lassen bis wir dann eingelenkt haben und gesagt haben, wir bezahlen das Bootsticket selber. Hier wirste echt von hinten nach vorne verarscht, haben jetzt unmengen Geld ausgegeben, weil das Busunternehmen irgendwie einer Mafia gleicht.
Na ja... In dem ganzen Schlamassel haben wir dann ein französisches Pärchen kennengelernt, welche eigentlich auf eine Nachbarinsel wollten, aber kein Boot mehr dahin gefahren ist, weil es schon so spät war.
Haben ihnen dann angeboten, dass sie mit in unsere Unterkunft kommen könnten und haben auch direkt dort angerufen und von Lutz, unserem Leiter hier eine zusage bekommen. ;-)
So sind wir dann zu viert spät abends den langen Weg vom Pier bis zur Unterkunft gelaufen und haben viel gelacht. (Blöder Galgenhumor ;-))
Als Lutz uns dann allen unsere Hütten gezeigt hat, haben wir uns dann auch noch vorne an seiner Bar auf n paar Bierchen verabredet und den Abend mit einem gemütlichen Schwätzchen ausklingen lassen.
Eigentlich wollten sie heute auch schon direkt weiter, auf die Insel wo sie eigentlich hinwollten, aber jetzt gefällt ihnen Don Det (unsere Insel) so gut, dass sie einfach noch ein paar Tage hierbleiben. ;-)
Hier ist es echt super relaxt, die Uhren ticken noch langsamer als in anderen Teilen asiens.
Absolute Empfehlung von uns: 4000 Islands in Laos!
- David
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